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Gewerbeimmobilien mieten münchen: gewerbeimmobilien mieten münchen – der Guide

Wer in München eine passende Gewerbeimmobilie sucht, begibt sich oft auf eine regelrechte Expedition. Doch keine Sorge: Mit der richtigen Strategie wird daraus kein undurchsichtiger Dschungel, sondern ein klar abgesteckter Weg zum Erfolg. Dieser Leitfaden ist Ihre persönliche Landkarte – er führt Sie sicher von der ersten vagen Idee bis zum unterschriebenen Mietvertrag.

Ihr weg zur idealen gewerbeimmobilie in münchen

Der Münchner Gewerbeimmobilienmarkt ist schnell, anspruchsvoll und verzeiht keine Fehler. Eine erfolgreiche Suche beginnt deshalb nie mit der ersten Besichtigung, sondern immer mit einer sauberen, strategischen Vorbereitung. Wer diesen Schritt überspringt, verliert nicht nur wertvolle Zeit und Geld, sondern mietet am Ende vielleicht ein Objekt, das gar nicht zum eigenen Unternehmen passt.

Der Schlüssel liegt in einem strukturierten Vorgehen. Es baut auf drei fundamentalen Säulen auf, die das Fundament für jede weitere Entscheidung bilden. So stellen Sie sicher, dass Ihre Suche von Anfang an ins Schwarze trifft.

Die drei säulen ihrer suche

Eine durchdachte Planung ist Ihr bester Schutz vor kostspieligen Fehlentscheidungen. Sie sorgt dafür, dass Ihre neue Geschäftsadresse nicht nur ein Kostenfaktor, sondern ein echter Wachstumstreiber wird. Konzentrieren Sie sich zu Beginn auf diese drei Kernbereiche:

  • Präzise Bedarfsanalyse: Was brauchen Sie wirklich? Definieren Sie glasklar, wie viele Arbeitsplätze heute und in absehbarer Zukunft nötig sind. Welche technischen Anforderungen sind unverhandelbar – zum Beispiel bei der IT-Infrastruktur oder beim Stromanschluss? Eine ehrliche Analyse ist der Kompass für alles Weitere.
  • Realistische Budgetplanung: Die Kaltmiete ist nur die halbe Miete, im wahrsten Sinne des Wortes. Kalkulieren Sie alle Nebenkosten, eventuelle Umbaukosten und eine Reserve für Unvorhergesehenes mit ein. Ein solides Budget gibt Ihnen Sicherheit in Verhandlungen und bewahrt Sie vor bösen Überraschungen.
  • Intelligente Standortwahl: Der Standort muss zu Ihrem Geschäftsmodell passen wie ein Maßanzug. Denken Sie an die Erreichbarkeit für Kunden und Mitarbeiter, die Infrastruktur vor Ort und das Image des Stadtteils. Der richtige Standort ist ein knallharter Wettbewerbsvorteil.

Diese strukturierte Herangehensweise ist kein „Kann“, sondern ein „Muss“. Um den komplexen Weg zur idealen Gewerbeimmobilie in München erfolgreich zu meistern, ist es entscheidend, die eigenen Geschäftsprozesse zu optimieren, um Zeit und Ressourcen effektiv einzusetzen.

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Punkte in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst. Betrachten Sie sie als Ihr erstes strategisches Werkzeug.

Checkliste für ihre ersten schritte in münchen

Diese tabelle fasst die wichtigsten überlegungen zusammen, um ihre suche nach einer gewerbeimmobilie in münchen von anfang an zu strukturieren.

Phase Wichtige Überlegungen Praxistipp von Barretta + Co
Bedarfsanalyse Wie viel Fläche benötige ich jetzt und in 3-5 Jahren? Welche technischen Anforderungen (IT, Strom, Logistik) sind unverzichtbar? Denken Sie in Szenarien. Was passiert bei Wachstum? Was bei einer Umstrukturierung? Flexibilität ist oft mehr wert als der letzte Quadratmeter.
Budgetplanung Was ist die maximale Warmmiete inkl. aller Nebenkosten? Welche einmaligen Kosten (Kaution, Umbau, Makler) fallen an? Planen Sie immer einen Puffer von 15-20 % für unvorhergesehene Ausgaben ein. Ein günstiger Mietpreis nützt nichts, wenn der Ausbau das Budget sprengt.
Standortwahl Wo sitzen meine Kunden und Mitarbeiter? Welches Image passt zu meinem Unternehmen? Wie wichtig ist die Anbindung an den ÖPNV oder die Autobahn? Besuchen Sie potenzielle Standorte zu verschiedenen Tageszeiten. Eine ruhige Straße kann im Feierabendverkehr zum Nadelöhr werden.

Mit dieser Grundlage sind Sie bestens gerüstet. Die Tabelle hilft Ihnen, die Gedanken zu ordnen und die richtigen Fragen zu stellen, bevor Sie sich in die Details der nächsten Kapitel stürzen.

Ein erfahrener Partner an Ihrer Seite kann den Unterschied ausmachen. Spezialisten wie Barretta + Co kennen nicht nur den Markt in- und auswendig, sondern verstehen auch die betrieblichen Anforderungen. Wir helfen Ihnen, Fallstricke zu umgehen, bevor sie überhaupt zu Problemen werden.

Dieser erste Überblick schafft die nötige Orientierung. Mit einem soliden Fundament aus Bedarfsanalyse, Budget und Standortkriterien sind Sie jetzt perfekt vorbereitet, um die ideale Gewerbeimmobilie in München zu finden.

Den Münchner Gewerbeimmobilienmarkt verstehen

Wer plant, in München eine Gewerbeimmobilie zu mieten, steigt in einen der heißesten und anspruchsvollsten Märkte Deutschlands ein. Die Stadt zieht große Konzerne, junge Start-ups und spezialisierte Dienstleister magisch an, was die Nachfrage konstant hochhält. Doch dieser Markt ist mehr als nur eine Liste von Preisschildern – er ist ein lebendiges System, in dem Standort, Nutzungsart und die allgemeine Wirtschaftslage den Takt vorgeben.

Genau dieses Zusammenspiel zu verstehen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Es geht nicht darum, den billigsten Preis zu finden, sondern den richtigen Preis für den passenden Standort, der Ihr Geschäftsmodell trägt. Eine nackte Zahl wie der durchschnittliche Quadratmeterpreis erzählt da nur die halbe Wahrheit.

Preisdynamik: Wo Sie suchen und was Sie suchen, macht den Unterschied

Man kann den Münchner Markt nicht über einen Kamm scheren. Die Mieten unterscheiden sich gewaltig, je nachdem, ob Sie ein Büro, eine Praxis, eine Lagerhalle oder eine Ladenfläche im Visier haben. Jede Nutzungsart hat ihre eigenen Hotspots und Preisgefüge.

  • Büroflächen: Hier ist der Druck am größten. In Top-Lagen wie der Altstadt, Maxvorstadt oder Schwabing explodieren die Mieten förmlich, denn Unternehmen kämpfen hier um repräsentative Adressen und die Nähe zu wichtigen Partnern.
  • Praxisflächen: Die Anforderungen ähneln denen von Büros, allerdings mit einem stärkeren Fokus auf die Erreichbarkeit für Patienten und Barrierefreiheit. Dicht besiedelte Stadtteile wie Neuhausen-Nymphenburg oder Sendling sind hier besonders gefragt.
  • Lager- & Logistikflächen: Das A und O ist hier die Verkehrsanbindung. Der Münchner Westen, etwa in Pasing, Aubing oder Allach, hat sich als strategischer Dreh- und Angelpunkt etabliert. Die Nähe zu den Autobahnen A99 und A8 ist das entscheidende Kriterium.
  • Einzelhandelsflächen: Der Klassiker „Lage, Lage, Lage“ gilt hier absolut. Top-Standorte in der Fußgängerzone erzielen Spitzenmieten, während in B-Lagen und Stadtteilzentren oft weitaus attraktivere Konditionen zu finden sind.

Diese Grafik bringt die ersten grundlegenden Schritte auf den Punkt, die über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Suche entscheiden.

Flussdiagramm: Der Weg zur Immobilie in drei Schritten – Bedarf, Budget, Standort.

Man sieht sofort: Eine klare Definition von Bedarf, Budget und Standort ist das Fundament für jede erfolgreiche Immobiliensuche.

Der Trend geht klar zu modernen und flexiblen Flächen

Ein weiterer Faktor, der den Preis massiv beeinflusst, ist die Qualität der Immobilie. Die Zeiten, in denen vier Wände und ein Dach genügten, sind endgültig vorbei. Moderne Unternehmen verlangen flexible Grundrisse, eine Top-Ausstattung bei der Technik und ein nachhaltiges Gebäudekonzept.

Das schlägt sich direkt in den Preisen nieder. Innerhalb nur eines Jahres ist die Durchschnittsmiete für Büros in München um 5 Prozent auf 25,10 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die Spitzenmiete legte sogar um 11 Prozent auf 53,50 Euro zu. Dieser überproportionale Anstieg im Top-Segment zeigt ganz klar: Wer Qualität will, muss tief in die Tasche greifen. München liegt damit direkt hinter Frankfurt am Main auf Platz zwei der teuersten Städte in Deutschland.

Ein reiner Fokus auf die Kaltmiete kann in die Irre führen. Eine moderne, energieeffiziente Immobilie mag auf den ersten Blick teurer sein, spart aber langfristig durch niedrigere Betriebskosten und eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit bares Geld.

Den Markt richtig lesen – mit professioneller Unterstützung

Gerade der Münchner Westen birgt hier ein enormes, aber oft übersehenes Potenzial. Stadtteile wie Obermenzing oder Pasing verbinden eine exzellente Infrastruktur mit Mietpreisen, die noch spürbar moderater sind als in den überhitzten zentralen Lagen. Hier lassen sich oft noch echte Juwelen finden – wenn man weiß, wo man suchen muss.

Genau hier kommt unsere über 40-jährige Marktkenntnis bei Barretta + Co ins Spiel. Wir analysieren nicht nur Zahlen, sondern interpretieren sie im Kontext Ihres individuellen Bedarfs. So finden wir Standorte, die wirklich zu Ihrem Geschäftsmodell passen und Ihnen einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen. Werfen Sie doch mal einen Blick in unsere aktuellen Immobilienangebote, um ein Gefühl für die Möglichkeiten zu bekommen.

Ganz wichtig ist heute aber auch die digitale Sichtbarkeit Ihres Standorts. Eine gute Local SEO-Strategie kann den Erfolg Ihres Unternehmens maßgeblich beeinflussen. Eine fundierte Marktanalyse ist Ihr Kompass, um realistische Mietpreise einzuschätzen und am Ende die richtige Entscheidung zu treffen.

Den gewerbemietvertrag entschlüsseln und verhandeln

Ein Gewerbemietvertrag ist weit mehr als nur ein Stück Papier. Er ist das rechtliche Fundament für die Zukunft Ihres Unternehmens an einem neuen Standort. Und hier liegt der entscheidende Unterschied zum Wohnmietrecht: Während dieses streng geregelt ist, bietet das Gewerbemietrecht enormen Gestaltungsspielraum. Das ist eine große Chance, birgt aber auch erhebliche Risiken, wenn man die Details nicht kennt.

Auf den ersten Blick wirkt so ein Vertrag oft wie ein undurchdringliches Dickicht aus Juristendeutsch. Aber Begriffe wie „Optionsrecht“, „Schönheitsreparaturen“ oder „Betriebskostenumlage“ sind keine leeren Worthülsen. Sie entscheiden darüber, wie flexibel und kostensicher Sie in den kommenden Jahren wirtschaften können. Deshalb gilt: Nicht nur lesen, sondern verstehen – und wo immer es geht, zu Ihren Gunsten verhandeln.

Laufzeit als strategisches instrument

Einer der wichtigsten Hebel im gesamten Vertrag ist die Laufzeit. Hier stehen sich zwei Modelle gegenüber, deren Auswirkungen auf Ihr Geschäft kaum unterschiedlicher sein könnten. Die richtige Wahl ist eine der ersten strategischen Weichenstellungen.

  • Befristete Verträge: Diese werden für eine feste Dauer abgeschlossen, oft für fünf oder zehn Jahre. Sie geben beiden Seiten maximale Planungssicherheit. Der Vermieter hat einen gesicherten Mieter, und Sie können langfristig mit dem Standort kalkulieren, ohne eine Kündigung fürchten zu müssen.
  • Unbefristete Verträge: Hier genießen Sie deutlich mehr Flexibilität. Der Vertrag kann mit gesetzlichen oder vereinbarten Fristen gekündigt werden. Das ist ideal für Start-ups oder Unternehmen in dynamischen Branchen, die schnell auf Wachstum oder Marktveränderungen reagieren müssen.

Die Entscheidung hängt direkt von Ihrem Geschäftsmodell ab. Ein etablierter Arzt mit festem Patientenstamm wird die Sicherheit eines Langzeitvertrags schätzen. Ein junges Tech-Unternehmen hingegen braucht die Freiheit, bei schnellem Wachstum flexibel auf größere Flächen umsteigen zu können.

Versteckte details mit großer wirkung

Abseits der Laufzeit lauern die wirklich entscheidenden Klauseln oft im Kleingedruckten. Genau hier verstecken sich Ihre Rechte, Pflichten und vor allem die potenziellen Kostenfallen. Ein scharfes Auge für diese Details ist Gold wert und schützt Sie vor teuren Auseinandersetzungen.

Schenken Sie diesen Regelungen besondere Aufmerksamkeit:

  • Instandhaltung und Reparaturen: Wer zahlt was? Im Gewerberecht ist das reine Verhandlungssache. Meist ist der Vermieter für „Dach und Fach“ zuständig, also die Gebäudesubstanz. Kleinreparaturen und Instandhaltung innerhalb der Mietfläche werden aber oft komplett auf den Mieter abgewälzt. Eine schwammige Formulierung hier kann zu endlosen Streitigkeiten führen.
  • Optionsrechte: Ein Optionsrecht ist ein unschätzbarer Vorteil. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, den Mietvertrag nach Ablauf der festen Laufzeit einseitig zu verlängern, oft zu denselben Konditionen. So sichern Sie sich den Standort, ohne sich von Anfang an auf eine extrem lange Laufzeit festlegen zu müssen.
  • Betriebskosten: Der Verteilerschlüssel für die Nebenkosten muss transparent und fair sein. Prüfen Sie genau, welche Kosten umgelegt werden dürfen. Ein erfahrener Berater kann hier oft signifikante Einsparungen für Sie herausholen.

Ein Gewerbemietvertrag ist kein Standarddokument. Fast jede Klausel ist verhandelbar – von der Höhe der Kaution über eine mögliche Staffelmiete bis hin zu Konkurrenzschutzklauseln. Nutzen Sie diesen Spielraum aktiv.

Professionelle unterstützung als verhandlungsvorteil

Die Verhandlung eines Gewerbemietvertrags erfordert mehr als nur juristisches Wissen. Sie braucht Marktkenntnis, Erfahrung und das richtige Verhandlungsgeschick. Hier zeigt sich der wahre Wert eines professionellen Partners. Ein Spezialist wie Guido Barretta von Immobilien Barretta + Co kennt die marktüblichen Konditionen in München und weiß genau, an welchen Stellschrauben man drehen kann.

Wir prüfen für Sie Vertragsentwürfe, identifizieren kritische Klauseln und führen die Verhandlungen in Ihrem Namen. Unser Ziel ist es, einen Vertrag zu sichern, der Ihnen nicht nur rechtliche Sicherheit gibt, sondern auch Ihre wirtschaftlichen Interessen optimal schützt. Gerade wenn es um spezifische Anforderungen geht, finden Sie in unserem Ratgeber zum Mieten von Büros und Praxen weitere wertvolle Einblicke.

Bevor Sie Ihre Unterschrift unter eine langfristige Verpflichtung setzen, sorgen wir dafür, dass alle Eventualitäten bedacht und alle Vorteile für Sie gesichert sind. So wird der Mietvertrag zu dem, was er sein sollte: ein starkes Fundament für Ihren Geschäftserfolg.

Die wahren Kosten einer Gewerbeimmobilie kalkulieren

Schnitt durch ein mehrstöckiges Gebäude, das verschiedene Kostenkomponenten der Gewerbemiete wie Heizung und Wartung zeigt.

Wer in München eine Gewerbeimmobilie mietet, schaut oft nur auf die Kaltmiete im Exposé. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die echten monatlichen Kosten – die sogenannte Warmmiete – liegen schnell 20 bis 30 % darüber. Wer hier zu knapp kalkuliert, riskiert nicht nur empfindliche Nachzahlungen, sondern bringt seine gesamte Finanzplanung ins Wanken.

Eine präzise Kalkulation aller Posten ist deshalb kein „nice-to-have“, sondern absolut unerlässlich. Sie schützt Ihr Budget und gibt Ihnen eine deutlich stärkere Position für Vertragsverhandlungen. Sehen Sie die Nebenkostenabrechnung also nicht als lästiges Übel, sondern als wichtiges strategisches Werkzeug.

Die laufenden Betriebskosten verstehen

Unter Betriebskosten fallen alle Ausgaben, die dem Eigentümer durch den laufenden Betrieb des Gebäudes entstehen. Der entscheidende Unterschied zum Wohnrecht: Im Gewerbemietvertrag können fast alle dieser Kosten auf den Mieter umgelegt werden. Ein genauer Blick in den Vertrag ist daher Pflicht.

Stellen Sie sich diese Posten wie ein „Abonnement“ für Ihre Immobilie vor, das über die reine Flächenmiete hinausgeht.

  • Öffentliche Abgaben: Hierzu gehört allen voran die Grundsteuer. Ihre Höhe richtet sich nach Standort und Objektgröße und wird direkt auf die Mieter verteilt.
  • Heizung und Wasser: Diese verbrauchsabhängigen Kosten sind oft der größte Brocken. Moderne, gut isolierte Gebäude bieten hier enormes Sparpotenzial.
  • Gebäudeversicherung: Versicherungen gegen Feuer-, Sturm- und Wasserschäden sind Standard und werden anteilig auf alle Mieter umgelegt.
  • Wartung und Service: Der Betrieb von Aufzügen, Lüftungs- oder Heizungsanlagen verursacht regelmäßige Wartungskosten, die ebenfalls zu Ihren Lasten gehen.
  • Allgemeine Dienste: Auch Kosten für den Hausmeister, die Reinigung der Gemeinschaftsflächen oder die Pflege der Außenanlagen gehören dazu.

Prüfen Sie unbedingt den Verteilerschlüssel im Mietvertrag. Meistens wird nach gemieteter Fläche abgerechnet, aber auch andere Modelle sind denkbar und müssen fair sein.

Welche Kosten der Vermieter nicht umlegen darf

Trotz der großen Vertragsfreiheit im Gewerberecht gibt es klare Grenzen. Bestimmte Ausgaben sind und bleiben Sache des Vermieters. Diese zu kennen, schützt Sie vor ungerechtfertigten Forderungen.

  • Instandhaltungskosten: Reparaturen an „Dach und Fach“, also an der Gebäudesubstanz, zahlt der Vermieter. Der Austausch einer defekten Heizungsanlage oder die Sanierung des Daches dürfen nicht auf Sie abgewälzt werden.
  • Verwaltungskosten: Die Kosten für die Hausverwaltung des Eigentümers sind ebenfalls nicht umlagefähig – es sei denn, der Mietvertrag regelt dies explizit und wirksam. Hier ist Vorsicht geboten.
  • Einmalige Reparaturen: Fällt eine unvorhergesehene, größere Reparatur an, die nicht unter die laufende Wartung fällt, ist das Sache des Vermieters.

Transparenz ist hier das A und O. Bitten Sie den Vermieter vor Vertragsabschluss um Einsicht in die Betriebskostenabrechnungen der letzten zwei bis drei Jahre. So bekommen Sie ein realistisches Gefühl für die monatliche Belastung und können Ihre Vorauszahlungen sinnvoll ansetzen.

Bei Barretta + Co ist diese Prüfung ein fester Bestandteil unserer Beratung. Wir analysieren für Sie alte Abrechnungen, decken versteckte Kostentreiber auf und sorgen für eine faire und transparente Kostenaufstellung – bevor Sie Ihre Unterschrift leisten.

Einmalige Investitionen bei Einzug

Neben den laufenden monatlichen Zahlungen dürfen Sie die einmaligen Ausgaben zu Beginn des Mietverhältnisses nicht unterschätzen. Diese sind oft erheblich und müssen von Anfang an im Budget eingeplant sein.

  • Kaution: Üblich sind drei Monatskaltmieten als Sicherheit für den Vermieter.
  • Ausbau und Anpassungen: Selten passt eine Fläche zu 100 %. Planen Sie Kosten für Innenausbau, das Einziehen von Wänden oder neue Bodenbeläge ein. Hier lohnt es sich zu verhandeln, ob der Vermieter sich an diesen Kosten beteiligt.
  • IT-Infrastruktur: Die Verlegung von Netzwerkkabeln, die Einrichtung eines Serverraums und die Installation der Technik sind fast immer Mietersache.
  • Behördliche Genehmigungen: Je nach Branche und Nutzungsart können zusätzliche Kosten für spezielle Genehmigungen oder Gutachten anfallen.

Wenn Sie diese Posten von Anfang an im Blick haben, können Sie die wahren Gesamtkosten realistisch einschätzen und erleben bei Ihrer neuen Gewerbeimmobilie in München keine bösen Überraschungen.

So finden Sie mit uns Ihre Wunschimmobilie: Der bewährte Barretta + Co Prozess

Die Suche nach der perfekten Gewerbeimmobilie in München ist kein Glücksspiel. Es ist das Ergebnis eines klaren, strukturierten Vorgehens. Mit über 40 Jahren Erfahrung am Münchner Markt haben wir bei Immobilien Barretta + Co einen Fahrplan entwickelt, der Sie sicher und effizient ans Ziel bringt. Das ist mehr als nur eine Abfolge von Schritten – es ist eine persönliche Begleitung, die dafür sorgt, dass jede Ihrer Entscheidungen auf einem soliden Fundament steht.

Der Weg beginnt dabei nicht mit der hektischen Suche auf Immobilienportalen, sondern mit einem Moment der Ruhe und Reflexion. Wir nehmen uns die Zeit, Ihnen zuzuhören und Ihr Geschäft zu verstehen. Denn nur, wer Ihr Ziel kennt, kann Ihnen auch den richtigen Weg dorthin weisen.

Ein Prozessdiagramm zeigt die Schritte von der Checkliste, Suche, Standortbesuch bis zum Handschlag und der Schlüsselübergabe.

Schritt 1: Die tiefgehende Bedarfsanalyse

Jedes erfolgreiche Projekt startet damit, das Ziel präzise zu definieren. Bevor wir auch nur ein einziges Exposé sichten, setzen wir uns mit Ihnen zusammen und führen eine umfassende Bedarfsanalyse durch. Das ist das absolute Herzstück unseres Vorgehens.

Hier geht es um weit mehr als nur Quadratmeter und Mietpreis. Wir wollen Ihr Geschäftsmodell verstehen:

  • Wachstumspläne: Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren? Das entscheidet, ob flexible Grundrisse oder Erweiterungsoptionen wichtig sind.
  • Arbeitskultur: Brauchen Sie offene Flächen für die Kollaboration oder konzentrierte Einzelbüros? Die Raumaufteilung muss zu Ihrer Arbeitsweise passen, nicht umgekehrt.
  • Technische Anforderungen: Welche IT-Infrastruktur, Bodenbelastbarkeit oder Stromversorgung ist für Ihren Betrieb schlicht unverzichtbar?

Diese Phase ist wie das Fundament eines Hauses. Wenn es solide gegossen ist, trägt es die gesamte Konstruktion sicher.

Schritt 2: Die gezielte und diskrete Suche

Mit diesem scharfen Anforderungsprofil beginnt unsere eigentliche Arbeit. Wir durchforsten nicht nur öffentliche Angebote, sondern aktivieren unser über Jahrzehnte gewachsenes Netzwerk. Viele der besten Objekte in München kommen gar nicht erst auf den freien Markt – sie werden diskret unter der Hand vermittelt.

Diese gezielte Suche spart Ihnen enorm viel Zeit und Nerven. Anstatt Dutzende unpassende Objekte zu besichtigen, präsentieren wir Ihnen eine handverlesene Auswahl an Immobilien, die wirklich zu Ihnen passen. Jedes Objekt, das wir vorschlagen, haben wir bereits auf Herz und Nieren geprüft.

Schritt 3: Die professionelle Besichtigung

Eine Besichtigung mit uns ist keine simple Raumführung. Wir lenken Ihren Blick auf die Details, die über die langfristige Eignung einer Immobilie entscheiden. Während Sie sich auf die Atmosphäre und den Grundriss konzentrieren, prüfen wir die harten Fakten:

  • Zustand der Bausubstanz: Gibt es versteckte Mängel an Fenstern, Heizung oder Elektrik?
  • Infrastruktur im Gebäude: Wie leistungsfähig ist die Internetanbindung? Sind ausreichend Parkplätze oder gar Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge vorhanden?
  • Umbaupotenzial: Lassen sich Ihre gewünschten Raumkonzepte umsetzen, ohne dass die Kosten explodieren?

Wir agieren als Ihr kritischer Partner vor Ort und stellen die Fragen, an die Sie im ersten Moment vielleicht gar nicht denken.

Schritt 4: Die Bonitätsprüfung und Positionierung

Haben Sie Ihre Wunschimmobilie gefunden, beginnt ein entscheidender Moment: Sie müssen den Vermieter von sich überzeugen. Eine professionell aufbereitete Bonitätsprüfung ist dabei Ihr stärkstes Argument. Wir helfen Ihnen, alle nötigen Unterlagen zusammenzustellen, und positionieren Sie als verlässlichen und solventen Wunschmieter.

Ein persönlicher Ansprechpartner, der den Prozess von Anfang bis Ende begleitet, ist der Schlüssel zum Erfolg. Er schafft Vertrauen bei allen Parteien und sorgt dafür, dass Ihr Anliegen stets oberste Priorität hat.

Schritt 5: Vertragsverhandlung und Abschluss

Die letzte Hürde sind oft die zähen Vertragsverhandlungen. Hier geht es um Details, die über Tausende von Euro entscheiden können. Wir verhandeln für Sie Klauseln zu Laufzeit, Kündigungsfristen, Mietanpassungen und der Verteilung der Betriebskosten. Unser Ziel: ein fairer Vertrag, der Ihnen maximale Sicherheit und Flexibilität bietet.

Schließlich begleiten wir Sie bis zur finalen Unterschrift und der symbolischen Schlüsselübergabe. Mit diesem bewährten Prozess machen wir die Anmietung Ihrer Gewerbeimmobilie in München zu einer transparenten, sicheren und erfolgreichen Erfahrung. Falls Sie Fragen zu Ihrem individuellen Anliegen haben, können Sie uns jederzeit direkt kontaktieren und ein persönliches Gespräch vereinbaren.

Häufig gestellte Fragen zur Anmietung von Gewerbeimmobilien

Der Weg zur perfekten Gewerbeimmobilie wirft oft Fragen auf. Ob Mieter oder Vermieter – in unserem Alltag begegnen uns immer wieder dieselben Unsicherheiten. Wir haben die wichtigsten Antworten für Sie gesammelt, damit Sie typische Fallstricke von Anfang an vermeiden.

Welche Unterlagen brauche ich als Mieter?

Stellen Sie sich vor, Sie sind nicht der einzige Interessent. Eine professionell aufbereitete Bewerbungsmappe ist Ihr stärkstes Argument, um einen Vermieter von Ihrer Seriosität und Bonität zu überzeugen. Sie ist oft das Zünglein an der Waage.

Diese Dokumente sollten Sie griffbereit haben:

  • Aktuelle Bonitätsauskunft: Ein Nachweis von Schufa oder Creditreform ist der Standard, um Ihre finanzielle Zuverlässigkeit zu belegen.
  • Wirtschaftliche Unterlagen: Die letzten beiden Bilanzen oder eine aktuelle BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) geben dem Vermieter ein klares Bild von der Gesundheit Ihres Unternehmens.
  • Handelsregisterauszug: Der offizielle Nachweis, dass Ihr Unternehmen existiert und wer es vertreten darf.
  • Mieterselbstauskunft: Meist ein Formular vom Makler oder Vermieter, das alle wichtigen Daten strukturiert erfasst.
  • Kurzes Unternehmenskonzept: Gerade für Start-ups oder bei besonderen Nutzungswünschen ist eine knackige Beschreibung Ihres Geschäftsmodells Gold wert, um Vertrauen zu schaffen.

Ein erfahrener Partner wie Barretta + Co hilft Ihnen nicht nur beim Zusammentragen, sondern auch bei der perfekten Präsentation. So sichern Sie sich den entscheidenden Vorteil.

Was ist der Unterschied zwischen befristeten und unbefristeten Verträgen?

Die Laufzeit ist eine der wichtigsten strategischen Weichenstellungen. Hier gibt es kein „richtig“ oder „falsch“, sondern nur ein „passend“ für Ihr Geschäftsmodell.

Ein befristeter Vertrag, oft über fünf oder zehn Jahre, schafft maximale Planungssicherheit für beide Seiten. Eine ordentliche Kündigung ist während dieser Zeit ausgeschlossen. Perfekt für etablierte Unternehmen, Praxen oder Kanzleien, die langfristig in einen Standort investieren.

Ein unbefristeter Vertrag bietet dagegen maximale Flexibilität. Sie können ihn unter Einhaltung der vereinbarten Fristen jederzeit kündigen. Das ist die ideale Lösung für Start-ups und Unternehmen in dynamischen Branchen, die schnell auf Wachstum oder Marktveränderungen reagieren müssen.

Wer zahlt für Instandhaltung und Reparaturen?

Diese Frage ist der Nährboden für spätere Konflikte und muss im Mietvertrag glasklar geregelt sein. Anders als im Wohnmietrecht ist hier fast alles Verhandlungssache – eine unsaubere Klausel kann Sie am Ende Tausende kosten.

Die Faustregel lautet:

  • Der Vermieter kümmert sich um „Dach und Fach“. Er ist für die Substanz des Gebäudes zuständig – also Dach, Fassade, tragende Wände und zentrale Anlagen wie die Heizung.
  • Der Mieter ist für alles innerhalb seiner vier Wände verantwortlich. Das umfasst Reparaturen an Bodenbelägen, nicht-tragenden Wänden oder den Sanitäranlagen, die er exklusiv nutzt.

Achtung: Viele Standardverträge versuchen, dem Mieter weitreichende Pflichten aufzubürden. Wir prüfen bei jedem Vertrag ganz genau, ob die Regelungen fair, eindeutig und für Sie wirtschaftlich tragbar sind.

Wie hoch ist die übliche Maklerprovision bei Gewerbeimmobilien?

Anders als am Wohnungsmarkt gilt bei Gewerbeimmobilien das Bestellerprinzip nicht. Die Provision ist frei verhandelbar und wird in der Regel vom Mieter getragen, da der Makler ihm die passende Fläche nachweist und den Abschluss ermöglicht.

In einem umkämpften Markt wie München hat sich eine klare Praxis etabliert: Üblich sind drei Monatskaltmieten zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die genaue Höhe ist immer transparent im Exposé oder Maklervertrag ausgewiesen.

Ganz wichtig: Die Provision wird nur im Erfolgsfall fällig – also erst, wenn durch unsere Vermittlung ein gültiger Mietvertrag unterschrieben ist. Bis dahin entstehen Ihnen für unsere Dienstleistung keinerlei Kosten.


Die Suche nach der passenden Gewerbeimmobilie in München erfordert Marktkenntnis, strategische Planung und Verhandlungsgeschick. Mit Immobilien Barretta + Co haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite, der Sie durch den gesamten Prozess begleitet – von der ersten Bedarfsanalyse bis zur finalen Schlüsselübergabe. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung und profitieren Sie von über 40 Jahren Erfahrung am Münchner Immobilienmarkt. Erfahren Sie mehr unter https://barretta-immobilien.de.